Herzlich willkommen

auf den Internetseiten der Kunstsammlung Friedrich Karl Ströher.
Informieren Sie sich über einen der bekanntesten Künstler des Hunsrücks.


Liebe Ströher-Freunde und -Interessierte,

Peter Ströher, der Sohn des Malers und Bildhauers Friedrich Karl Ströher, beim Betrachten der Skulpturen seines Vaters in seinem Wohnhaus in Buhlenberg (2004)

im Grunde genommen könnten wir den vor einem Jahr an Sie geschriebenen Weihnachtsbrief fast wörtlich wiederholen. Wie im Jahre 2020 hatten wir auch in diesem Jahr einen einigermaßen „normalen Sommer“. Seitdem schreiten wir mit zuletzt immer schneller steigenden Inzidenz-Zahlen in die vierte Welle der Corona Pandemie.

Natürlich behinderte das einen Teil unserer geplanten Aktivitäten.

So müssen wir erneut die geplante Mitgliederversammlung auf das kommende Jahr verlegen. Das gleiche gilt für die Patenveranstaltung, in der wir auch die Patengeschenke an die Paten überreichen wollten. Wir werden Sie rechtzeitig über neue Termine informieren.

Wir bleiben zuversichtlich und hoffen mit Ihnen auch diese Krise gesund zu überstehen und freuen uns auf das persönliche Wiedersehen im nächsten Jahr.

Einige Vorhaben konnten dennoch in diesem Jahr umgesetzt werden:

Unsere gute Zusammenarbeit mit der Friedrich-Karl-Ströher-Realschule plus wurde im Juni mit einem Kooperationsvertrag zwischen Schule und Hunsrück-Museum weiter befestigt.

Im Frühjahr arbeitete der Künstler Alexander Heyduczek aus Heimbach-Weis drei Wochen lang an den beiden von Hausbesitzer Franz-Josef Klein zur Verfügung gestellten Fassadenflächen des Hauses Ecke Kümdcher Hohl/Klappergasse. Entstanden sind zwei großflächige Grafitti mit Motiven von Friedrich Karl Ströher. Wir berichteten ausführlich darüber.

Am 13. Juni wurde feierte das Hunsrück-Museum seinen 100jährigen Geburtstag mit gleich vier Ausstellungen:

  • „Simmern im Wandel“
  • „Hunsrück im Mittelalter“
  • „Museumsgeschichte“
  • „Friedrich Karl Ströher:
    Skizzen – Holzschnitte – Jugendstil“

Wussten Sie, dass kurz nach dem Gründungsjahr des Hunsrück-Museums zum ersten Mal Werke Friedrich Karl Ströhers im Hunsrück ausgestellt wurden?

Im Oktober (vom 6. bis 29.) konnte endlich die bereits im Vorjahr geplante (und wegen Corona ausgefallene) Ausstellung „Wiedersehen in Berlin“ mit einem Querschnitt der Werke Friedrich Karl Ströher in der repräsentativen Berliner Landesvertretung des Landes Rheinland-Pfalz stattfinden. An der Eröffnung nahm auch eine Delegation von mehr als 30 Ströher-Freunden aus dem Hunsrück teil. (s. auch unter Presse [»])

In einer Feierstunde in der Ströher-Kunstgalerie am 15. November wurde ein wichtiger und großzügiger Schenkungsvertrag unterzeichnet. Die Kreissparkasse Rhein-Hunsrück übertrug 21 in ihrem Eigentum befindliche Gemälde und Holzschnitte des Malers Friedrich Karl Ströher an die Stiftung. (s. auch unter Presse [»])

Dank der nachhaltigen Bemühungen unseres Mitvorsitzenden des Freundeskreises Wilfried Theiß ist es gelungen, zwei nach den USA „ausgewanderte“ Ströher Gemälde wieder nach Deutschland zurück zu holen und sie der Kunstsammlung Ströher einzugliedern. (s. auch unter Presse [»])

Kompliment an unsere Friedrich-Karl-Ströher-Realschule plus, die ihrem Namensträger alle Ehre macht. Mit dem Europapreis des Landes Rheinland-Pfalz zum Thema „Wie sieht die EU im Jahre 2051 aus“ wurde die Vision der Medienscouts – Schüler und Schülerinnen – gewürdigt. Herzlichen Glückwunsch! (s. auch unter Presse [»])


Restaurierungen – Papier

Wir arbeiteten und arbeiten weiter an der Restaurierung der vielen mehr oder weniger stark beschädigten Papierwerke mit der Restauratorin Sylvia Kammler zusammen.

Inzwischen sind auf diese Weise über 170 Papierwerke vor dem Verfall gesichert worden.

Wir danken den Paten
und sind für jede weitere Spende dankbar.

Sollten Sie interssiert sein, eine Patenschaft zu übernehmen –
hier finden Sie die aktuellen Projekte [»]


Skulpturen

Mit der notwendigen Restaurierung der von Friedrich Karl Ströher geschaffenen Skulpturen haben wir für den Erhalt der Kunstsammlung ein weiteres Kapitel aufgeschlagen. Der Nachlass enthält etwas mehr als 100 zum Teil mehr oder weniger stark beschädigte Skulpturen.

Wir stellen Ihnen heute eine kleine Auswahl [»] vor und würden uns über Ihre Unterstützung durch Übernahme von Patenschaften sehr freuen.


Pressespiegel


Europapreis für Simmerner Medienscouts
Rhein-Hunsrück-Zeitung
16. Dezember 2021


Ströher-Gemälde kehrten aus Amerika zurück
Rhein-Hunsrück-Zeitung
14. Dezember 2021


Ein Wiedersehen mit Ströher in Berlin
Rhein-Hunsrück-Zeitung
2. Dezember 2021


Siftung freut sich über großzügige Schenkung
Rhein-Hunsrück-Zeitung
30. November 2021

Alle Presseberichte [»]

Aktuelle Ausstellung

Friedrich Karl Ströher
Skizzen – Drucke – Jugendstil

Ausstellung seit 6. September 2020
Neues Schloss, Schlossplatz, D-55469 Simmern/Hsr.

Seit Dienstag, 1. Juni 2021, ist das Hunsrück-Museum – und damit auch die Kunstsammlung Friedrich-Karl-Ströher – wieder unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Corona-Bestimmungen geöffnet.

Die Sonderausstellung in der Kunstsammlung Friedrich-Karl-Ströher trägt den Titel „Skizzen – Drucke – Jugendstil“. Dieser Werkbestand ist noch weitaus umfangreicher als seine Ölgemälde oder die Aquarelle. Zugleich verdeutlicht der Blick auf diesen Werkbestand Ströhers seine grundlegenden, in Zürich oder Paris erworbenen handwerklichen Fähigkeiten. Zugleich sind sie ein Indiz für seine Auseinandersetzung mit den damals aktuellen Entwicklungen am Kunstmarkt, z.B. in Paris und Berlin.

Skizzen und Studien begleiten nahezu das gesamte Schaffen des Künstlers bis zu seinem Tod. Sie waren Grundlage für zahlreiche Gemälde. Drucke und Farbholzschnitte sollten es im Sinne Tolstois („Kunst für alle“) auch breiteren Schichten den Erwerb von Kunst ermöglichen.

Die vom Jugendstil geprägten Arbeiten Ströhers datieren in das Frühwerk des Malers und Bildhauers. Mit diesen Studien war er in Paris in Ausstellungen zu sehen. Damit überzeugte er auch Walter Leistikow für die Ausstellung einiger Werke in der Berliner Secession. Schließlich werden in der neuen Präsentation restaurierte Arbeiten auf Papier gezeigt.

Öffnungszeiten

Dienstag – Freitag: 10-13 Uhr und 14-17 Uhr
Samstag und Sonntag: 14-17 Uhr